TO- Review 3×01

3×01 For the next Millennium

 

Hurra … endlich geht es wieder los!

 

Staffel 3 beginnt und sie startet ein halbes Jahr nach den Ereignissen vom letzten Staffelfinale. Auf den neusten Stand bringt uns Freya, die ihrer Schwester Rebekah – die sich irgendwo in der Fremde befindet – einen Brief schreibt, um sie auf dem Laufenden zu halten und sich mit ihr abzusprechen.

Sie erzählt darin von Elijah und Klaus, die noch immer kein Wort miteinander wechseln. Wie Feinde sitzen sie im eigenen Haus. Klaus entschuldigt sich für nichts und sucht auch nicht nach einem Heilmittel für den Fluch. Hayley und die Crescent-Wölfe sind daher seit einem halben Jahr gezwungen wieder in ihrer Wolfsform zu leben und können nur in der Vollmondnacht zu Menschen werden. In dieser Nacht bringt Elijah, Monat für Monat, Hope zu ihrer Mutter. Die Kleine vermisst sie, auch wenn Klaus das nicht wahrhaben will. Freya selbst hat auch noch keine Lösung gefunden, um diesen Fluch zu brechen und von Davina, die nun die Regentin aller neun Covens ist, ist auch keine Hilfe zu erwarten. Sie hat sich von Marcel und den Vampiren zurückgezogen, da sie unter ihresgleichen nicht als Vampir-Sympathisant angesehen werden will.

Marcel ist enttäuscht von ihr, da er ihre Hilfe bräuchte, um Tageslichtringe für die neuen Mitglieder seiner Vampir-Gemeinschaft herstellen zu lassen. Klaus hat nämlich in diesem Punkt Wort gehalten und Marcel die Stadt zurückgegeben. In der geschlossenen St. Annes Kirche befindet sich nun eine Art von „Fight-Gym“, dort trainiert Marcel die neuen Anwärter und Elijah wiederum trainiert Marcel.

Klaus dagegen redet sich seinen Frust bei Cami von der Seele, die er immer wieder zu sich bestellt, um wenigstens ihr klar zu machen, warum er so handelte, wie er handelte, und um sich gleichzeitig besser zu fühlen. Cami (ist sie eigentlich noch Studentin?) hört ihm wie ein behandelter Psychologe zu, versucht die Dinge zu analysieren und ihm irgendwie zu helfen, ohne ihm auf privater Ebene zu nahe zu kommen …

Nach Art der Hexen schickt Freya den Brief mit einem Zauber zu Rebekah.

 

Nun weiß der Zuschauer grob umrandet, wo die Spielfiguren auf dem Brett verteilt sind.

 

In der Gegenwart beschließt Klaus eine Kunst-Vernissage zu veranstalten und seine Gemälde auszustellen. Dies konnte er bis jetzt nie tun, da er immer fürchten musste zu viel Aufmerksamkeit zu erregen und damit Mikael auf seine Spur zu bringen. Natürlich ist er aufgeregt seine Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren. Und diese Aufregung kippt in Unsicherheit, da niemand in seiner Familie zu ihm steht. Er leidet unter dieser Ausgrenzung und dem Streit. Allerdings reagiert er mal wieder Klaus-mäßig und versucht die eigene Schwäche zu überdecken, indem er zynische Bemerkungen über Hayley loslässt und das gezielt in Elijahs Anwesenheit. Denn er möchte eine Entschuldigung von Hayley hören, da sie versucht hatte ihm das Kind wegzunehmen. Erst dann würde er versuchen den Fluch, den er ja nur zu ihrem Schutz über sie legen hat lassen, zu brechen oder ein Heilmittel zu finden.

Man braucht nicht viel Fantasie um sich vorstellen zu können wie Elijah auf solche Sprüche reagiert. Jedem anderen hätte er wohl den Kopf abgeschlagen.

 

 

Gleichzeitig geschehen in der Stadt plötzlich sehr bizarre Morde und der menschliche Detective Will Kinney vom Morddezernat versucht zu ermitteln. Kinney, bzw. die Polizeibehörde New Orleans arbeitet öfters – gerade wenn die Taten recht sonderbar und eigentümlich sind und nach dunkler Magie oder okkultischen Hintergründen aussehen – mit Vincent Griffith zusammen. Dieser wiederum zieht Cami mit hinein, da er sie als Psychologin dabei haben will. Der Mord um den es dabei geht ist auch wirklich sehr skurril. Ein junger Mann hängt wie eine Marionette an Seilen und sein Gesicht ist verunstaltet worden. Irgendwer hat ihm ein überdimensionales Grinsen – ähnlich das von Joker bei Batman – ins Fleisch geschnitten.

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Cami ist entsetzt und der Zuschauer ein wenig irritiert, weshalb die Polizei keine eigenen Profiler und Psychologen hat, sondern den Rat einer Studentin bevorzugt. Das ist ziemlich an den Haaren herbeigezogen und alles andere als glaubhaft. Zumal Kinney anscheinend nicht wirklich was über die übernatürlichen Dinge in dieser Stadt weiß.

Vincent und Cami sind sich relativ schnell klar, dass das Opfer noch lebte, als ihm die furchtbaren Wunden zugefügt worden sind. Der Tod war schrecklich und sehr langsam. Da das Opfer nicht gefesselt war – die Seile um seinen Körper sind nur locker und halten den Leichnam in seiner Position – wurde der Mann wohl „gezwungen“ sich nicht zu bewegen. Er ist also zum Opfer eines Vampirs geworden, der eine sehr dunkle und psychopathische Seite hat, obwohl er nicht „leergetrunken“ wurde.

Cami und Vincent besuchen daraufhin Marcel in der St. Annes Kirche, bzw. in seinem Gym und zeigen ihm die Bilder des Getöteten. Doch Marcel kann ihnen nicht weiterhelfen. Weder er, noch seine neuen Vampire hätten das getan, doch sie alle würden ja einen dunklen, psychopathischen Vampir kennen … sie sollten vielleicht mal Klaus darauf ansprechen.

 

 

Davina ist seit einem halben Jahr nun die Regentin der Hexen, doch sie sitzt auf ihrem Hexenthron noch nicht sehr fest und spürt, dass es gar nicht so einfach ist eine souveräne Herrscherin zu sein, die neun Hexenzirkel zusammenhalten muss. Einige der Hexen sind nicht gerade gut auf sie zu sprechen und bezweifeln, dass sie die Fähigkeit einer Regentin mit sich bringt. Als sie dann auch noch verkündet, dass die Ahnengeister ihr raten sich dem Stadtviertel Gentilly, dort wo sich die Vampire breit machen, fernzuhalten, und das dieser Beschluss endgültig wäre, stößt sie auf Unverständnis. Eine der Hexen – Kara – greift sie sogar an und bricht Davina mit einem Hexenspruch die Hand und lässt sie in einem Feuerkreis zurück.

Davina kann das magische Feuer wohl löschen, doch nicht die gebrochenen Fingerknochen heilen.

Sie eilt schließlich aufgebracht zu Marcel und zeigt damit, dass sie in der Not Marcel auch weiterhin als Familie betrachtet. Sie ist wütend über Karas Auflehnen und hat Angst. So hat sie sich ihre Regentschaft nicht vorgestellt.

Marcel allerdings reagiert anders, als er es früher getan hätte, wenn jemand Davina angegriffen hat. Er sagt ihr klipp und klar, dass sie die Führerin der Hexen sein wollte und damit hätte sie sich ein Zielkreuz auf den Rücken gemalt. Sie müsste reagieren und zwar sofort und mit absoluter Stärke und den Aufstand niederschlagen, bevor er größere Kreise ziehen würde. Er könnte ihr mit seinen Vampiren helfen, doch sollte sie das nicht wollen, müsste sie sich jemand anderes suchen. Aber sie müsste reagieren!

 

 

Wir reisen nach Südfrankreich ins Jahr 1002 n. Chr.

Die fünf Mikaelson Geschwister sind auf der Flucht vor ihrem Vater Mikael und dabei irgendwie über den Atlantik zurück nach Europa gekommen (1492 wird die „neue Welt“ ja erst entdeckt werden, also gibt es 1002 wohl kaum eine Mitfahrgelegenheit auf einem Schiff 😉 ).

Alle fünf leben wie eine Räuberbande von ärmlichen Vagabunden, sind immer unterwegs, morden, um die Blutgier zu besänftigen und sind von sich und ihrem jetzigen Leben angewidert. Kol und Finn streben danach ihre eigenen Wege zu gehen, doch Elijah hält alle zusammen. Rebekah würde gerne die Identität eines ihrer unzähligen Opfer annehmen, um endlich wieder ein Stück  in die menschliche Zivilisation zurückkehren zu können, doch Elijah hält auch davon nichts, da sie sich weder in den Regeln, noch in den Kreisen der Adligen in Frankreich auskennen.

Als sie eine Kutsche mit fünf Adligen überfallen (die seltsamerweise, wie damals üblich, durch keine Schutzeskorte begleitet wurde) und diese töten, überlebt ein sechster Passagier. Er ist der persönliche Diener des Grafen von Martel und war angewiesen worden diese fünf Gäste zum Schloss zu geleiten. Er kann ihnen – also den blutsaugenden Geschwistern – alles über Land, Leute und Sitten beibringen.

Elijah will von all dem nichts hören. Er will niemand am Leben lassen, der gesehen hat, was sie jetzt sind. Rebekah sieht das anders. Finn und Kol ebenso und schließlich willigt auch Klaus ein den jungen Diener nicht zu töten und damit ist Elijah überstimmt.

Der Diener heißt Lucien und begleitet sie zur Burg seines Herren. Die Mikaelsons nehmen die Identitäten der fünf Getöteten an, bzw. sie werden dem Grafen als die Kinder des Comte du Guise vorgestellt.

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Der Schwindel klappt und aus den Mikaelsons werden plötzlich Adlige. Der Diener allerdings erzählt Niklaus, dass die gesamte adlige Gesellschaft, vorneweg der Graf von Martel, bösartige, gnadenlose Unterdrücker wären, die mit jedem Bettler, Bauer oder Untertan grausame Spielchen treiben würden. Deshalb ist es ihm auch egal, dass er die fünf „Wesen“, was auch immer sie seien, hierher gebracht hätte.

Niklaus gefällt die Einstellung von Lucien und noch mehr gefällt ihm die Tochter des Grafen, Aurora. Lucien warnt Niklaus allerdings vor Tristan, Auroras Bruder und bezeichnet ihn als sehr böse, aber auch die bildschöne Aurora soll für Männer mehr als gefährlich sein.

 

 

In der Gegenwart bezieht ein neuer Besucher eines von New Orleans luxuriösen Penthouses. Ein alter Bekannter, wie man sofort sieht, denn er ist genau der Diener Lucien, den man als Zuschauer gerade im Rückblick kennengelernt hat.

Lucien ist also ein Vampir und zwar ein verdammt Alter. Er nennt sich nun Lucien Castle und, dass er skrupellos ist, zeigt er sofort indem er die Maklerin verspeist.

Etwas später taucht er auf Klaus‘ Vernissage auf. Dieser lauscht gerade einem Kunstkritiker, der Klaus‘ Werke zerreißt und sie als Ego-Trip des Künstlers hinstellt, der von Kunst keinerlei Ahnung hätte.

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Klaus scheint relativ entspannt zu sein, obwohl er mit Kritik ja eigentlich nicht sehr gut umgehen kann. Er begrüßt Lucien durchaus erfreut und der Zuschauer erfährt, dass der Vampir der erste Mensch war, den Klaus verwandelt hat.

Cami kommt ebenfalls zur Vernissage, doch mehr um Klaus wegen des Toten zur Rede zur stellen, als die Bilder zu betrachten. Doch Klaus kann ihr keine Antwort geben.

Nachdem er mit Lucien wieder alleine ist, fragt er nach dem Grund des Auftauchens von ihm. Lucien erzählt, dass die Vampire weltweit in Sorge wären. Es hätte sich herumgesprochen, dass es sogenannte Sirelines geben würde und sollte ein Urvampir sterben, so würde jeder ebenfalls tot sein, wenn er von diesem abstammen würde.

Klaus interessiert das alles nicht, bis Lucien erwähnt, dass die drei übrig geblieben Blutslinien verfeindet wären und man versuchen würde ihn oder Elijah oder Rebekah zu töten, damit eine dieser Linien aufhören würde zu existieren. Lucien fragt nach, ob Klaus sich so sicher wäre, das es keinen Splitter der Weißeiche noch geben würde? Dann bittet er ihn ihm zu folgen.

Lucien bringt Klaus zu seinem Penthouse, wo eine Party stattfindet. Eine Party bei der öffentlich die eingeladenen Vampire (hat Lucien die mitgebracht? Marcels Männer sind das ja nicht!) sich an den eingeladenen Menschen nähren. Das Ganze erinnert ein wenig an Staffel 1 und Marcels wilde Partys, bevor er so anständig wurde. 🙂

Lucien führt Klaus ins Schlafzimmer. Dort wartet eine Frau auf ihn. Ihr Name ist Alexis und sie ist wohl eine Hexe oder Hellseherin oder Medium. Sie möchte, dass Klaus ihr Blut trinkt und dabei würde sie ihn auch in ihre Gedanken lassen.

Das lässt sich Klaus natürlich nicht zweimal sagen und so beißt er beherzt zu. Während er trinkt, spricht Alexis in seltsamer Stimme und Reimen über Betrug, gebrochene Gelübde, drei die bleiben, zwei die gegangen sind, von einem Jahr und einem Monster, das da kommen würde.

 

Drink deep, but beware.

What you broke is past repair.

All your oaths you betray.

Your sacred vows you sever,

And now you see that nothing lasts

For always and forever.

Yet in one years’s time,

You’ll all be lost.

As you family is undone,

You will see the beast that is to come …

 

Niklaus unterbricht das Ganze erzürnt, doch er ist auch erschrocken, als ihm Alexis sagt, nur wenn sie ihm nahe ist, kann sie ihm die volle Wahrheit sagen, was da für ein Monster auftauchen würde. Lucien behauptet weiter, Klaus bräuchte ihn, doch Niklaus braucht niemand und traut auch niemand. Allerdings wird ihm klar, dass nicht nur die Feinde, die er hat hinter ihm her sind, sondern nun auch Luciens Feinde und dieser hat wohl ebenfalls eine lange Liste davon. Noch dazu meint Lucien Klaus hätte seine Gefährlichkeit verloren. Er würde sich von Menschen herumschikanieren lassen und würde zu oft klein beigeben.

 

 

Elijah unterdessen bereitet alles für die Vollmondnacht vor. Er bringt belegte Essensplatten zur Hütte ins Bayou und hat auch Baby Hope dabei. Plötzlich wird er durch einige menschliche Jäger gestört, die ihm verkünden, dass sie auf Wolfsjagd gehen, da vermehrt Wölfe gesichtet worden wären. Auf die Köpfe der Wildtiere wäre ein Preis ausgesetzt. Letzte Nacht hätte man schon einige erledigt.

Weiter kommt der Jäger nicht. Elijah greift ihn und seine Männer blitzartig an und als er merkt, dass die Menschen ihm nicht dabei helfen können die anderen Jagdtrupps, die ebenfalls unterwegs sind, aufzuhalten, tötet er sie.

Als am Abend Hayley nicht auftaucht, ruft er Freya an und bittet sie zu ihm ins Bayou zu kommen, um auf Hope aufzupassen. Freya benutzt ihre gewaltige Hexenkraft und teleportiert (oder so etwas ähnliches!) sich zu Elijah. Damit kann der Urvampir losziehen, um nach Hayley zu suchen und gleichzeitig Jagd auf die menschlichen Wolfsjäger zu machen.

Und das macht er auch und zwar gnadenlos bis auf den Letzten. Dabei kommt ihm eine andere Werwölfin in die Quere, die ihm sagt, wenn Hayley nicht bei Hope aufgetaucht ist, dann wäre sie mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr am Leben.

Elijah ist geschockt und versucht weiterhin Hayley zu finden. Er stößt dabei auf einen Truck mit toten Wölfen, doch Hayley scheint nicht dabei zu sein.

 

Marcel unterdessen trainiert Vincent, da dieser sich irgendwie gegen Vampire behaupten will, doch als Mensch hat er einfach schlechte Karten. Vincent macht sich Sorgen, da eine zweite verunstaltete Leiche aufgetaucht ist. Die Öffentlichkeit ist aufgerüttelt, Touristen werden wegbleiben und dann würden sich die Vampire auf die Einheimischen stürzen und ein Krieg mit den Hexen wäre die Folge. Marcel erinnert ihn verärgert, dass Vincent auf Davina aufpassen wollte, doch das würde er nicht tun.

Davina bräuchte unbedingt Hilfe.

 

Davina hat sich allerdings längst Hilfe geholt. Sie hat Hayley zu sich gezaubert und hält sie in einem magischen Bannkreis gefangen. Sie möchte, dass Hayley etwas für sie tut.

 

 

Cami trifft in ihrer Wohnung auf Klaus. Er hat ihr ein Bild gemalt, doch sie ist nicht begeistert. Obwohl sie ihn mag, steht immer die Realität zwischen ihnen. Er ist der mörderische Vampir mit mörderischen Vampirfreunden, die Menschen nur aus Vergnügen umbringen … und sie kann die Menschen nicht verraten und so tun, als wäre das nicht wichtig und nur seine netten Seiten betrachten. Bei ihm steckt sie immer in einem moralischen Dilemma.

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Klaus geht, gekränkt und wütend und als er auf den Straßen dem Kritiker seiner Bilder begegnet, zerrt er ihn in eine Ecke und tötet ihn mit der Brutalität und Gnadenlosigkeit, die ihm Cami vorgeworfen hat.

 

Zu guter Letzt entpuppt sich Lucien wohl als der psychopathische Mörder, oder? Er verletzt sich selbst mit einem Barbiermesser und schneidet sich das Joker-Grinsen ins Gesicht. Was natürlich sehr schnell wieder abheilt.

 

Ganz am Ende ist man irgendwo am anderen Ende der Welt in einem Tempel. Ein buddhistischer Mönch bringt jemand eine Nachricht, der in tiefer Trance dasitzt. Als dieser die Nachricht liest, tötet er den Mönch mit enormer Wut und man erkennt, dass es Aurora ist, die Tochter des Grafen von Martel, die vor über tausend Jahren als Mensch lebte.

 

11.10.15

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