TO – Review zu 2×01 Rebirth

2×01 Rebirth

 

Tante Rebekah erzählt ihrer kleinen Nichte eine Geschichte, die sich wie ein Märchen anhört. Ein Märchen über einen König und dessen noblen Bruder, die in einem wundervollen Königreich lebten. Der König hatte eine wunderschöne Tochter. Doch da war auch ein Biest, dass das Königreich besitzen wollte und das sich mit einer bösen Hexe zusammentat und den König schwächte und ihn angriff, sodass er seine geliebte Tochter weggeben musste, damit er sie schützen könnte.

Der König verschloss in seinem Leid sein Schloss und das Königreich zerfiel. Doch die Brüder hielten sich nur verborgen um eines Tages ihre Feinde und das Biest zu vernichten. Und sie würden die geliebte Prinzessin wieder nach Hause holen, damit sie für immer glücklich wäre…

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Vier Monate sind vergangen und in dieser Zeit ist allerlei passiert.

 

Elijah hat völlig unauffällig eine Stiftung gegründet, die sich um den Erhalt alter Gebäude kümmert und arbeitet mit der städtischen Denkmalschutzbehörde zusammen. Er ist an einer alten Fabrik-Gießerei interessiert und führt mit den Guerrera-Wölfen, die nun in New Orleans das Sagen haben, darüber Verhandlungen. Und seine Argumente sind klug und stützen sich auf Fakten und Gesetze, sodass er den Wölfen klar macht, dass dieses Gebäude nicht abgerissen wird, sondern geschützt werden soll.

 

Was hat Elijah vor?

 

Das fragt sich auch Klaus, der mittlerweile kurz vorm Austicken steht, weil er seit Monaten im Haus lebt, den trauernden Vater mimt und seinem Rachedurst nicht nachgeben darf. Noch dazu lastet der Verlust seines Kindes schwer auf ihm und in jeder Vollmondnacht saugen die Mondlichtringe seine Stärke aus ihm heraus und lassen ihn schwach, ja fast hilflos werden. Etwas womit Klaus sicherlich nicht umgehen kann.

 

Elijah kann ihn aufmuntern. Er hat die letzten zwölf Ringträger lokalisiert. Es wäre also Zeit loszuschlagen. Doch es gibt eine Sache die ihm Sorge bereitet. Hayley.

Sie trauert wie Klaus um ihr Baby und lässt niemand an sich heran. Sie ist ins Bayou geflüchtet und streift als Wolf täglich umher auf der Suche nach ihrer Identität und nach Hoffnung aus der jetzigen Situation. Sie zerbricht unter der Last des Verlustes und gleichzeitig ist sie angefüllt voll Wut und Hass und schreit wie Klaus nach Blut!

 

Auf den ersten Blick geht es da Marcel und Cami weitaus besser. Sie sind eine Art Paar geworden, allerdings sehr formlos. Keine Bedingungen, keine Pläne, nur von jetzt auf gleich.

Marcel lebt immer noch in einer alten Fabrikanlage außerhalb New Orleans Innenstadt, auf der anderen Seite des Flusses. Verbannt aus dem French Quarter.

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Cami studiert wieder und hat einen neuen Berater, weil ihr alter seltsamerweise tödlich verunfallt ist. Sie ist der Auffassung, dass man nicht immer dem Verlorenen nachtrauern darf, sondern sich mit der jetzigen Situation abfinden müsste. Francesca würde die Stadt beherrschen und die Menschen wären ruhig, solange genügend Geld durch die Touristen in die Stadt fließen würde.

Doch Marcel will sich nicht mit dem „Jetzt“ abfinden. Er versteht nicht, warum Klaus nichts unternimmt. Immerhin wäre er jemand, der trauern und töten in einem Atemzug könnte. Er fühlt geradezu, dass da etwas geplant werden würde und wüsste gerne was!

 

Davina hat ihrem Leben ein wenig Normalität verpasst. Sie ist aus dem Hexen-Coven ausgetreten und geht wieder zur Schule. Und sie liebt alte Vinyl-Platten und hat wohl ein Faible für alte isländische Folkmusik. 😉 Doch die Platten wären nicht für sie, gesteht sie dem Ladenbesitzer, den sie gut kennt.

Als Oliver den Laden betritt wird schnell klar, dass sie die Werwölfe nicht leiden kann und Cassie, das vierte Harvest-Girl, ebenso wenig. Joe, der Ladenbesitzer ist nämlich ein Vampir und als Oliver und seine Kumpanen ihn auseinandernehmen wollen, greift Davina ein, hilft ihm und zwingt die Werwölfe mit Hexenmacht in die Knie.

Sie findet die Allianz, die Cassie mit den Werwölfen geschlossen hat einfach nur grässlich. Und ihr Verhalten gefällt Francesca natürlich ganz und gar nicht. Diese beschwert sich bei Cassie, die jetzt das Coven anführt. (Michael Narducci twitterte dazu heute Nacht, dass er es schade findet, dass die Szene herausgeschnitten wurde, die aufzeigt, dass durch Davinas Weggehen der Coven eigentlich auseinandergebrochen ist.)

Francescas Nerven liegen nämlich blank. Sie kann nicht begreifen, warum Klaus so ruhig ist und das verunsichert sie und flößt Angst ein.

 

Doch Davina hütet auch weiterhin ein großes Geheimnis.

Auf dem Dachboden der Kirche hat sie Mikael versteckt. Der mächtige Urvampir ist durch einen Spruch an sie gebunden. Er muss ihr aufs Wort gehorchen und sie lässt ihn nicht aus seinem Gefängnis raus, da sie erst den Blutlinien-Link kappen will, bevor sie ihm die Erlaubnis erteilt, Klaus zu töten.

Sie weiß, dass ansonsten auch Marcel und Josh sterben würden.

 

Cassie, die Francesca wieder verlässt, amüsiert sich über deren Ängste und ist beeindruckt von Elijahs und Klaus‘ Strategie. Sie spricht mit dem Hexer Vincent darüber und fragt sich wie beeindruckend die beiden Brüder wohl noch wären, wenn sie gegen sie antreten werden. Vincent stimmt ihr da voll zu und nennt Cassie Mutter und sie sagt Finn zu ihm!

 

finn-and-estherEsther und Finn sind also in der Gestalt von Cassie und Vincent zurück auf Erden!

 

Nachdem Cami von zwei Werwölfen verfolgt und bedroht wurde, geht sie zum Mikaelson-Haus. Dort sieht alles verlassen aus. Sie ruft nach Klaus, doch sie findet nur Elijah vor. Sie erzählt ihm von der Situation da draußen, dass die Stadt nun von den Guerreras und Gangstern beherrscht wird und sie macht Elijah Vorwürfe, warum sie sich hier in diesem Haus einschließen und nicht helfen würden. Marcel hätte das Werwolfproblem über 100 Jahre im Griff gehabt. Sie könnten sich ja mal zusammentun, dann würden sie auch siegreich sein.

Elijah ist amüsiert als sie wieder geht. Er findet Cami sehr mutig und mag ihren Kampfgeist.

 

Elijah: „I like her spirit.“

 

Marcel hat inzwischen auch seine Pläne. Da seine Vampirarmee auf Josh geschrumpft ist rekrutiert er einfach neue an, bzw. er manipuliert junge Menschen, die zu ihm gebracht werden, dann hält er eine großartige Rede über Träume, Zusammengehörigkeit, Perspektiven, Furchtlosigkeit und Unsterblichkeit und schickt die Menschen danach wieder fort. Sie würden alles vergessen, doch diejenigen, die wirklich bereit sind ein Vampir zu werden würden wiederkommen, auch wenn sie nicht wüssten weshalb. Denn Marcel hält nicht Ausschau nach „taffen Typen“, sondern nach richtigen Kriegern. Und Klaus findet diesen Plan gut, wie er einem überraschten Marcel offenbart, als er plötzlich im Raum steht.

Und er erzählt Marcel noch etwas mehr. Wenn sie die 12 Ringträger töten und die Ringe an sich nehmen, dann wäre das Kräftegleichgewicht wieder zu ihren Gunsten hergestellt, doch sie hätten bis jetzt nicht agiert, da irgendjemand den Weißeichenpflock gestohlen hat und sie wissen nicht wer es ist und vermuten, es könnten die Werwölfe sein. Allerdings kennen sie nun die Ringträger und diese wären auszuschalten und zwar in der heutigen Vollmondnacht.

Der Vampir Joe kommt hinzu und nachdem was er über die Werwölfe erzählt wird Klaus klar, dass die Werwölfe sicherlich nicht den Weißeichenpflock haben.

 

Elijah will das Babyzimmer ausräumen, doch als hätte sie es geahnt, kommt genau in diesem Augenblick Hayley zurück und ist entsetzt über solche Pläne. Elijah verspricht ihr noch einmal, dass sie ihre Rache über Francesca Guerrera erhalten wird. Doch Hayley ist einfach nur sauer und wirft ihn aus dem Kinderzimmer raus.

 

Etwas später erzählt Klaus ihm alles, was bei Marcel besprochen wurde. Elijah ist sich nicht ganz sicher, ob die Wölfe wirklich nicht den Stab haben und zögert noch, sie richtig anzugreifen, doch Klaus hat Joe längst in eine Schlacht geschickt.

Der Vampir kehrt in seinen Laden zurück, in dem es nur von Werwölfen wimmelt. Er lässt sich von ihnen zu Francesca bringen und erzählt, dass der Weißeichenpflock gestohlen wäre. Damit beginnt alles, wie sie es geplant haben. Francesca will diese Waffe natürlich haben und Cassie soll sie aufspüren. Gleichzeitig will sie Klaus habhaft werden und das kann sie nur in der Nacht tun, in dem er vollkommen schwach ist. Natürlich will sie ihr Haus nicht verlassen. Es ist der einzige sichere Platz. Sie schickt ihre Leute aus.

 

Auch Cami wird eingeschaltet und bringt die Guerrera-Wölfe auf eine falsche Spur, die mittlerweile glauben, dass ihr Onkel den Stab hatte.

Sie schickt sie zu der alten Gießerei und dort erwartet sie Marcel und Josh und eine Sprinkleranlage mit Wolfsbane. Sie können die Wölfe überwältigen und Marcel reißt dem Ringträger gleich mal den kompletten Arm heraus. 😀

 

Oliver und die anderen sind zum Haus der Mikaelson gekommen, doch da wartet eine mörderische Hayley auf sie und killt einen nach dem anderen und zieht ihnen die Ringe vom Finger. Während Klaus seine Stärke langsam zurückgewinnt und schließlich auch zwei Werwölfe tötet.

Hayley überwältigt zum Schluss auch noch Oliver, doch ihn verschont sie, weil sie einst ein gemeinsames Rudel waren. Doch sie warnt ihn. Beim nächsten Mal würde sie ihn töten.

 

Elijah dagegen ist zum Haus von Francesca marschiert und tötet ihre Leibwachen, die um das Gebäude aufgestellt sind. Francesca ist völlig panisch, doch sie fühlt sich in ihrem Haus sicher. Da knallt die Tür von Geisterhand auf und der Kopf einer ihrer Brüder rollt herein und Elijah steht plötzlich im Türrahmen und erklärt der verblüfften Francesca mit einem diabolischen Lächeln einen trickreichen Plan. Er hat der Stadt einen Vorschlag unterbreitet und das Haus von Francesca unter Denkmalschutz stellen lassen und so wurde alles für eine Enteignung in die Wege geleitet und das bedeutet, er kann auch ohne Einladung über die Schwelle treten, was er auch dann grinsend tut. Francesca erstarrt vor Entsetzen.

Elijah tötet alle, außer Francesca. Er lässt sie fliehen, doch nur um sie in Hayleys Arme zu schicken, die sie letztendlich tötet und damit die versprochene Rache erhält.

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Doch nach allem ist Hayley weiterhin unzufrieden und außer sich. Sie zerstört das Kinderzimmer und als Elijah dazukommt, sagt sie ihm, dass sie heute acht Werwölfe getötet hätte. Sie würde sich als Monster fühlen. Nichts an ihr wäre mehr rein oder natürlich. Sie wüsste nicht mehr wer sie wäre und würde sich hassen. Und sie sagt ihm, dass auch er sie anders betrachten würde. Sie hätte seine Blicke gespürt.

Dann geht sie und anscheinend hat sie mit diesen Worten dann doch irgendwie ins Schwarze getroffen. Elijahs Versuch sie aufzuhalten oder ihr diesen „Unsinn“ auszureden ist mehr als nur halbherzig.

 

Am nächsten Tag haben sich die Dinge etwas verändert.

 

Elijah zerstört die Steine, die in den Mondlichtringen waren.

 

Klaus hat endlich mal einen wachen Moment und erkennt, dass seine Taten nicht unbeteiligt an all den Geschehnissen waren. Hätte er Hayleys Schwangerschaft von Anfang an akzeptiert und hätte er nicht König spielen wollen, wäre alles anders gekommen.

Er zeigt so etwas wie Reue, auch gegenüber Elijah, der so viel auf sich nimmt, um ihm zu helfen … immer wieder.

 

Elijah bittet ihn mit Hayley zu reden, was Klaus auch tut. Sie beide sind nicht nur die Eltern von Hope und spüren die gleiche Trauer, sondern sie sind auch beide Hybriden. Und er macht ihr den Vorschlag, dass sie sich ihren Platz bei den Werwölfen zurückerobert. Immerhin ist sie aus einer königlichen Linie und wenn die Werwölfe mit den Vampiren wieder auskommen würden, könnten sie diese Stadt kontrollieren und Hope könnte zurückkehren. Sie wären eine Familie und Hayley würde absolut dazugehören, auch für ihn.

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Cami macht mit Marcel „Schluss“. Sie will nicht noch mehr in das alles hineingezogen werden. Sie will Psychologin werden und Menschen helfen und nicht in einem Krieg der Übernatürlichen stehen.

 

Davina trifft auf einen jungen fremden Mann, der sich als Kaleb vorstellt und der ihr anscheinend gefällt.

 

Cami trifft auf Vincent, der sich als ihr neuer Berater vorstellt.

 

Und Esther hat das alles geplant. Sie will das Finn sich Cami annähert und dann erscheint plötzlich Kaleb und der Zuschauer erfährt, das in diesem Körper eigentlich Kol steckt, der sich Davina nähern sollte. Das alles gehört zu Esthers Plan. Selbst Elijah und Klaus haben ihr in die Hände gespielt, natürlich unbeabsichtigt.

Nachdem Francesca nun tot ist, ist Esther die Herrin über die Hexen und die Werwölfe. Nun kann sie ihre Wurzel in ihre neue Heimat schlagen, denn sie will eine Familienvereinigung, doch anhand ihres Gesichtes sieht das nicht nach Harmonie und Liebe aus.

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