The Originals – Wiki

 

Da sich die Mutter nach der Offenbarung ihres Fehltrittes komplett von Niklaus zurückzog und der Vater rachsüchtig auf das Auslöschen der gesamten Sippschaft dieses Werwolfmannes sich fokosierte, kam es zu einer tiefen Verbrüderung der Geschwister Elijah, Rebekah und Niklaus.

Warum Finn und Kol außen vor blieben weiß man ebenfalls nicht.

 

Doch dann überstürzten sich die Ereignisse. Der Vater kehrte von seinem Rachefeldzug zurück und tötete die Mutter und verfolgte dann die Kinder, bzw. Niklaus mit unnachgiebiger Brutalität.

Sie flüchteten und zwar über eintausend Jahre lang. Blieben nie lange an einem Ort und verwandelten auf Erden immer mehr Menschen in Vampire. Doch auch unter den Geschwistern kam es zum Streit. Und hier tauchten plötzlich sehr mysteriöse Silberdolche auf, die mit der Asche des verbrannten Weißeichenbaumes bestrichen, zu einer weiteren tödlichen Waffe für die Urvampire werden können, wenigstens solange sie in ihren Herzen steckten.

Woher sie kamen, weiß man nicht.

 

Auch hier gibt es zwei Versionen der Geschichte. Eine vor Staffel 4 und eine danach.

 

Kurz zu der Geschichte ab Staffel 4 … die irgendwie noch unstimmiger ist, als die erste.

Dort tauchten diese Dolche mit dieser sehr speziellen Asche plötzlich in einer Jäger-Bruderschaft auf, die von Hexen in die Welt gesetzt wurde. Einer dieser Jäger erstach Rebekah damit.

Diese Jäger jagten aber eigentlich nicht die Urvampire, sondern einen noch älteren Vampir, also der wahrhaftig Erste unter den Vampiren. Silas. Ein einstiger Hexer, der den Unsterblichkeitsspruch erfunden hatte und zwar vor rund 2000 Jahren.

Und plötzlich gab es auch keine Tatia mehr, sondern eine Amara, die die erste aller Doppelgängerinnen war. Und es gab auch keine Blutlinie mehr, die erforderlich für die Doppelgängererscheinung sein musste. Dazu kam, dass dieser Silas auch Doppelgänger hatte und zwar jede Menge. Sie kamen in jeder neuen Generation auf die Welt.

 

Verwirrt? Ja, das dreht einem die Gehirnwindungen durch und so sehr man auch versucht in diese abstruse und verflochtene Geschichte Ordnung zu bringen, es wird einem nicht gelingen, weil sie von vorne bis hinten einfach nicht stimmig ist. Nichts passt wirklich zusammen und hört sich nach dem Ergebnis von vielen Ideen an, die man einfach mal so miteinander vermischt hat, um in der Gegenwart eine Geschichte erzählen zu können, die man sich gerade ausdachte.

Ich gehe deshalb auch gar nicht weiter darauf ein.

 

Und bleibe bei Variante 1, die einem in den ersten drei Staffel erzählt wurde. Auch wenn da durchaus auch nicht alles stimmt und sich miteinander verbinden lässt. 😉

 

Zu anfangs wurde nämlich nur von einem Dolch gesprochen, dann plötzlich von mehreren und alle waren im Besitz von Niklaus, der seinen Bruder Finn nur einhundert Jahre nach der Verwandlung aus nicht bekannten Gründen erdolchte und ihn seit dieser Zeit in einem Sarg liegend mitnahm. Auch Rebekah, Kol und Elijah machten immer wieder die Bekanntschaft für etliche Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte aus dem Leben gestrichen zu werden, je wie es Niklaus beliebte.

 

Warum die Geschwister dies zuließen und sich nicht gegenseitig halfen und dem Bruder die Waffen aus der Hand rissen, bleibt auch schleierhaft.

 

Und warum niemand auffiel, dass Niklaus noch einen weiteren Sarg mit auf Reisen nahm, bleibt auch ungelöst. Denn es stellte sich in der Gegenwart heraus, als endlich alle wieder vereint waren, dass nicht der Vater, sondern Niklaus selbst die Mutter getötet hatte und sie seit unvorstellbaren tausend Jahren mit sich herumschleppte. Gut verwahrt in einem Sarg, den niemand öffnen konnte, da Esthers Hexenfreundin ihn mit Zauberkraft verschloss und den Körper der Mutter so vor der Verwesung rettete.

Aus diesem Grund war Mikael auch so erpicht darauf sich an seinem Stiefsohn zu rächen.

 

Niklaus selbst konnte durch ein weiteres Ritual und mit dem Blut der zweiten Doppelgängerin den Zauber, der auf ihm lag, brechen und wurde zum Hybriden. Zu einem Vampir und Werwolf gleichermaßen. Zum mächtigsten Geschöpf aller Zeiten. Er musste nicht einmal diese Dolche fürchten, sondern nur noch den Weißeichenpfahl.

 

Doch auch diese Gefahr räumte er schließlich aus dem Weg, als es ihm gelang den Vater mit dieser Waffe zu töten und beide – Körper wie auch Waffe – gingen in Flammen auf.

Nun war er absolut unsterblich.

 

Als die Geschwister erfuhren, dass er die Mutter einst umbrachte, und die Mutter mit magischer Hexenmacht ins Leben zurückkehrte, vergaben sie ihm diese Tat. Doch Esther entpuppte sich nun als wahre Gefahr. Sie wollte ihre Kinder vernichten und damit jeden Vampir auf Erden, die mit ihnen irgendwie verbunden waren, umso ihren Fehler von einst wieder gutzumachen.

 

Beinahe gelang es ihr, doch sie scheiterte und starb schließlich erneut, genau wie ihr Sohn Finn, der ihr geholfen hatte. Allerdings schaffte sie es einen weiteren Weißeichenpfahl in die Hände zu bekommen, denn der Baum von damals hatte einen Ableger besessen, und diesen verwandelte sie so, dass er unzerstörbar wurde.

Nur mit einem Trick konnte Niklaus dieser neuen Gefahr entkommen und als er es geschafft hatte, war er irgendwann der Besitzer dieser letzten todbringenden Waffe.

 

Nun machte er sich auf nach New Orleans, eine Stadt, die er mitaufbaute und in der er viele Jahrhunderte glücklich lebte, um einen weiteren Verrat gegen seine Person aufzudecken. Sein Bruder Elijah folgt ihm und schließlich auch Rebekah … denn dort wartet auf die zerstörte Familie ein kleiner Schimmer Hoffnung …

 

 

 

Ein Nachtrag zu dem Familiennamen Mikaelson!

 

Sollte die Familie nun doch von den Wikinger abstammen, dann hieße Mikaelson nichts anderes als „Sohn von Mikael“ … was für Elijah, Niklaus, Finn, Kol und Henrik auch passte, allerdings würde Mikael selbst nicht Mikael Mikaelson heißen, außer sein Vater hätte dummerweise auch Mikael geheißen … denn es wurde immer der Vorname des Vaters als Nachname benutzt und ein -son darangehängt, also hätte Mikaels Vater z.B. den Vornamen Adam getragen, dann hätte sein Sohn Adamson mit Nachnamen geheißen. Ganz simpel!

 

Bei den Töchtern wurde allerdings als Nachname der Name der Mutter benutzt und ein -dottir (was Tochter bedeutet) drangehängt. Rebekah müsste also eigentlich Rebekah Estherdottir heißen und nicht Mikaelson, denn sie ist kein Sohn von Mikael. 😉

 

Das wurde den Amerikanern aber wahrscheinlich dann doch zu fremd. 😀