Review – TO 1×11 Après Moi, Le Déluge

 

Vorneweg gesagt, ich hatte gehofft, dass es irgendein Hinweis auf die Folge 100 bei TVD geben würde, ein Hinweis dafür, warum Klaus nach Mystic Falls fährt, doch leider war da gar nichts zu finden. Schade. Ich finde, es hätte gepasst.

 

Die 11. Folge steht ganz unter dem Zeichen der Hexen. 

Elijah erzählt Hayley ein wenig über Hexen. Sie sind weltweit verbreitet, seine Mutter war eine von ihnen und Vampire kämpften entweder gegen sie oder mit ihnen, sie wurden benutzt oder verbrannt oder gewannen, je nachdem, wie viel Macht sie hatten. Und die Macht, diese Magie, verbindet alle Hexen. Es gab nie eine „Super-Hexe“, bis auf Davina.
New Orleans ist mit der Hexenmagie besonders verbunden. Die Ahnenmagie, die die Hexen hier benutzen, durchdringt quasi den Boden und jeden Stein.
Elijah glaubt nicht, dass Celeste, die von Davina gemalt wurde und als „böse“ bezeichnet wurde, wirklich böse war. Er kannte sie nur als mächtige Hexe, die er sehr liebte. Er glaubt eher, das Davina die Macht, die Celeste hatte, vielleicht als Böse bezeichnet, wie eine Waffe, die erst durch die Absichten des Trägers zum Mordwerkzeug werden kann.
Doch Celeste ist seit 200 Jahren tot und er steht vor einem Rätsel, was sie mit dieser Geschichte im Jetzt zu tun hat.

Marcel hat es auch nicht leicht. Er versucht immer wieder Frieden mit Davina zu finden, doch die junge Hexe denkt gar nicht daran. Sie lässt ihn und ihr Frühstück regelmäßig durchs Zimmer krachen, weil sie sauer ist. Klaus hat Tim getötet und Marcel ist immer noch Klaus‘ bester Freund und lässt ihn für diese Tat nicht im Entferntesten büßen.
Elijah ist amüsiert und hält einem etwas genervten Klaus immer wieder unter die Nase, das seine Idee Tim zu ermorden, das Dümmste war, was er sich einfallen hat lassen. Ständig klirrt und scheppert irgendein Geschirr und Klaus, der absolut nichts davon hält, wenn man die Dinge zerstört, die er als „seins“ bezeichnet, geht bald an die Decke. Als er schließlich wütend in Davinas Zimmer auftaucht, hat die kleine, mächtige Hexe aber ganz andere Sorgen. Ihre Wutausbrüche waren gezielt von ihr eingesetzt, doch plötzlich muss sie würgen und husten und erbricht braune, trockene Erde. Sie fühlt sich elend und krank.

 

Hayley weiß immer noch nicht, wie sie Elijah sagen soll, dass sie weiß, weshalb Celeste damit drinhängt, bzw. was sie für einen Verrat an ihm begangen hat. Immer wieder versucht sie ihm alles zu beichten, doch irgendetwas kommt immer etwas dazwischen. Diesmal ein kleines Erdbeben, dass das Haus erzittern lässt.
Doch in NO kommen Erdbeben eigentlich nicht vor und Klaus folgert schnell richtig. Davina ist dafür verantwortlich.
Rebekah sieht das genauso. Sie besucht Davina und man erfährt, dass die Wutausbrüche der Hexe zum Teil auch nur gespielt waren. Rebekah gab ihr den Auftrag ruhig Klaus‘ Eigentum zu zerstören, aber bitte nicht die gesamte Stadt. Doch Davina kann dieses Mal nichts dafür. Sie kann es weder steuern, noch unterdrücken.
Elijah, Marcel und Klaus beraten sich, wie sie mit der Macht des Mädchens umgehen sollen und wie sie es kontrollieren könnten. Wieder muss sich Klaus anhören, dass seine Idee Tim umzubringen, nicht die klügste war. Man könnte sagen, er ist ein wenig genervt von diesen Feststellungen und auch davon, dass sein „Werkzeug“ Davina plötzlich nicht mehr so fantastisch funktioniert wie früher.
Marcel kann es gar nicht leiden, das Klaus Davina als irgendeine Sache sieht, die er nach Gutdünken benutzen kann. Er hat Angst um die Hexe, da er merkt, dass irgendetwas im Moment verdammt verkehrt läuft. Elijah dagegen geht das Problem einfach an. Sie können alle nur raten, was gerade hier schief läuft, doch es gibt welche, die es wissen.

Elijah: „This is witch business. Let’s ask a witch.“

Hayley hat das Gespräch belauscht und spricht Elijah bei seinem Weggang auch darauf an. Wie süß, als er meint, dass sie nicht lauschen müsse, weil er nichts vor ihr verheimlichen würde. Und es ist irgendwie noch süßer, als Hayley völlig aufgeregt auf ihn losplappert und dabei immer schneller wird und doch nur um den heißen Brei rumredet, dass sie doch mit Sophie telefoniert hätte und die Hexe sie um einen Gefallen gebeten hat und sie gar nicht gedacht hätte, dass dies so eine große Sache wäre, denn immerhin wollte sie doch nur ihre Familie von dem Fluch befreien …
Sag es endlich, meint Elijah und unterbricht ihren Redeschwall.
Ach und wie unsere Hayley da guckt! So schuldbewusst. Vorsichtig beichtet sie ihm alles und sein Schweigen lastet schwer auf ihr.

Hayley: „Please say something. Please.“

Und Elijah ist auch dann noch kontrolliert, wenn er sauer ist, auf alle Fälle, wenn er den anderen mag. Wohl distanziert und etwas unterkühlt, erzählt er Hayley was das alles für ihn bedeutet. Er liebte Celeste und sie wünschte sich in Frieden Ruhen zu dürfen, ohne dass ihre Magie irgendwie angezapft werden würde. Er versprach ihr das und nun hat er quasi wegen Hayley dieses Versprechen gebrochen. Etwas was für ihn sehr schwer wiegt. Enttäuscht von ihr lässt er eine mit den Tränen kämpfende Hayley stehen und geht.

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