Review – TO 1×10 The Casket Girls

 

Die Casket Mädchen, ursprünglich als „fille à la Kassette“ bekannt, sind eine wahre Geschichte. Es handelte sich dabei um junge Mädchen, die aus Waisenhäusern und Klöstern aus Frankreich stammten, verarmt waren und auf jeden Fall Jungfrauen sein mussten. Sie wurden in die französische Kolonie Louisiana verschifft, um dort zu heiraten. Allerdings lockte man sie unter falschen Tatsachen dorthin und am Ende stand selten die versprochene Ehe mit einem ehrbaren Gentleman auf dem Spiel. 
Ihre Kleidung verstauten sie in kleinen Truhen, die sogenannten „Casquettes“.

 

Die Folge fängt mit einem Flashback an, der uns in die Zeit 1751 zurückbringt. Einer Zeit, die von Männern beherrscht wurde.
Eine Kutsche mit jungen Mädchen fährt in der Nacht Richtung New Orleans. Den Mädchen wurde vorgeschwindelt, dass sie in New Orleans reiche und sehr nette Gentlemen hei-raten würden. Doch die Männer, die johlend auf die Kutsche warten, sind weder vermögend, noch besonders manierlich oder nett.
Frauen waren Waren und hatte kaum eigene Rechte.
Rebekah hilft den jungen Frauen aus ihrer prekären Lage und rettet sie vor dem Gesindel, indem sie die Männer einfach alle tötet. Dann nimmt sie die verschreckten Mädchen mit und bringt sie in Sicherheit, denn Rebekah weiß schon damals, dass Frauen zusammenhalten sollten. 😉

In der Gegenwart wird in New Orleans immer noch in einem riesigen Straßenfest an diese „Casket Girls“ gedacht. Viele Frauen ziehen sich deshalb Brautkleider an und Rebekah die durch die Straßen zieht, erinnert sich daran, dass Frauen ziemlich viel erreichen konnten, wenn sie nur mutig genug waren sich zu wehren und ihr Schicksal in die eigenen Hände nahmen, anstatt das Ruder immer den Männern zu überlassen.

Und so beginnt die 10. Folge, die uns zeigen wird, dass die starken männlichen Charakteren der Serie ziemlich Konkurrenz bekommen und zwar von der weiblichen Seite.
Davina löst Cami unter sehr starken Schmerzen aus dem Zwang, der Niklaus auf sie gelegt hat. Als nach endloser Tortur endlich alles vorbei ist, ist Cami frei. Sie kann sich an alles erinnern und ist erschüttert. Doch am meisten quält sie die Erkenntnis, das ihr Onkel, Pater Kieran, sie belogen hat und längst ein Eingeweihter und auch ein Freund von Marcel ist.
Doch viel Zeit zum Nachdenken bleibt ihr nicht. Davina und Josh sind auf der Flucht und werden längst von Niklaus, Marcel und Elijah gesucht. Allerdings suchen Elijah und Marcel die Hexe eher aus Sorge um sie, Niklaus jedoch will einfach seine Geheimwaffe wieder haben oder sie vernichten, bevor sie sich gegen ihn wenden kann.
Die Suche bleibt auch den Hexen nicht verborgen und als Sophie von Sabine davon erfährt, schmieden sie sofort einen Plan um Davina für sich habhaft zu werden.
Noch immer wollen sie mit allen Mitteln das Harvest-Ritual vollenden und das gelingt nur, wenn sie Davina töten. Sie sprechen einen Auffindezauber, um die kleine Hexe zu finden. Doch Davina kann ja spüren, wenn eine Hexe zaubert und so ist sie gewarnt.
Sie flieht mit Cami in die vollgestopften Straßen New Orleans. Josh bleibt in Camis Wohnung zurück, da er auf die Nacht warten muss, um sich draußen bewegen zu können …

 

Elijah kann von Hayley einfach die Finger nicht lassen. Obwohl er weiß, dass er sie durchaus wegen Klaus in Gefahr bringt, wenn er weiterhin sein Interesse an ihr so offensichtlich zur Schau stellt, tut er es. Hayley ist für ihn so verlockend wie eine verbotene Frucht.
Als sie mit einem Brautkleid vor dem Spiegel steht ist er nur zu gerne bereit ihr beim Reißverschluss zu helfen und sein Lächeln, seine leichten, zarten Berührungen und seine schmeichelnden Worte würden selbst die hart gesottenste Nonne zum Schmelzen bringen.
Hayley seufzt fast laut vor Verlangen, doch sie ist diesmal die Klügere und lehnt das Angebot von Elijah ab, der sie auf das Straßenfest begleiten wollte. Sie bleibt dann doch lieber zuhause.

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