Review – TO 1×09 Reigning Pain In New Orleans

 

Die letzte Folge im diesem Jahr!

 

Wieder einmal wird so wunderschön gezeigt, wie der „Schwarze Peter“ weitergegeben wird.
War zu anfangs der Gegenspieler Marcel, dann die Hexen, bzw. Agnes, so ist es seit letzter Folge Klaus, der diese Position einnimmt.
Auch in dieser Folge lebt der Urhybrid seinen Egoismus in allen Zügen aus und wirkt nicht so richtig sympathisch, was allerdings auch gewollt ist.
Sophie glänzt auch weiterhin mit Abwesenheit und die Geschichte der Hexen kommt im Moment etwas kurz, aber dafür geht es mit großen Sprüngen bei den Werwölfen weiter. Endlich werden ein paar Geheimnisse gelüftet, allerdings bringt das mehr Fragen, als Antworten. Es bleibt also spannend!

Klaus: Let us begin with a toast!

Klaus feiert sein gewonnenes Königreich und hauptsächlich sich selbst. Er scheint zufrieden zu sein, denn an der langen Tafel in seinem neuen/altem Heim sitzt nicht nur Marcel, sondern auch noch weitere Überlebende des inneren Zirkels. Und natürlich auch Hayley, obwohl ihre gesamte Körperhaltung Rebellion ausdrückt. Und auch Abscheu, denn Klaus hat mal wieder menschliches Personal eingestellt, das sich auf Befehl die Pulsadern aufschlitzt, damit die Herrn Vampire warmes und frisches Blut aus ihren goldenen Gläsern schlürfen können.
Klaus vergibt allen Vampiren, er will genau dort weiterführen, wo Marcel geendet hat. Und er stellt Hayley unter den Schutz aller Vampire, weil sie immerhin sein Kind in sich trägt. Und er verspricht, das er sicherlich nicht das Blut seines Kindes dafür missbrauchen wird, um neue Hybride zu erschaffen. Dieses Gerücht würde einfach nicht stimmen.

Doch am Tisch ist nur oberflächlich alles in Ordnung. Marcels versteckte Blicke sprechen Bände und man erfährt auch, dass Rebekah ihn zuvor eindringlich darum gebeten hat, still und geduldig zu sein, damit Klaus ihn nicht doch noch umbringt. Er müsste Klaus wenigstens die Illusion von Loyalität geben, ansonsten fürchtet sie um das Leben ihres Liebsten.
Marcel macht das Spiel mit, doch mehr wegen seinen Leuten, als für sich. Auch diese, voran Diego, bittet er sich ruhig zu verhalten. Sie müssen Klaus glauben lassen, dass er wirklich gewonnen hat, doch genau hier flammt schon der erste Funken Rebellion auf, denn alle Vampire stehen auch weiterhin treu auf Marcels Seite.
Doch Klaus ist ein Wortkünstler und er hat Erfahrung. Vampire haben seit je her mit Werwölfen ihre Schwierigkeiten und als Beweis seiner Worte, keine Hybriden erschaffen zu wollen, lädt er alle Vampire zu einer Werwolfsjagd in den Sümpfen ein, damit jeder Werwolf getötet wird. Keine Werwölfe – keine Hybride! So einfach!
Hayley fällt allerdings aus allen Wolken. Klaus plant gerade ihre Familie abzuschlachten, doch sie kann erst einmal gar nichts dagegen tun.

 

Rebekah kann allerdings auch nichts dagegen tun, als Klaus am nächsten Tag ein ganzes Team von Umzugsleuten auf die Plantage schickt, die nacheinander das Haus leerräumen und verpacken. Witzig ist hier der Dialog zwischen Rebekah und Elijah, der seiner Schwester sagt, sie hätten noch nie in ihrem Leben für irgendetwas bezahlt und daher könnte sie auch nicht die Leute angiften, dass es ihre Dinge wären. Er sagt das mit einem Zwinkern in den Augen und blickt auf die drei Särge, die hinausgetragen werden.
Elijah selbst scheint es überhaupt nichts auszumachen sich von irgendetwas zu trennen und genau dieser Zug erwartet man auch von jemand, der 1000 Jahre alt ist. Er steht über solchen Dingen.
Und er weiß, dass dies alles von Klaus inszeniert ist, weil sie ihm etwas vorwarfen, was er nicht gemacht hat und er jetzt gerade nach Vergeltung schreit.
Ein einziges Mal unter Millionen Taten lagen wir falsch, knurrt Rebekah regelrecht. Elijah zuckt nur mit den Schultern. Er will nach Hayley schauen, denn er traut seinem Bruder keinen Millimeter.

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