Review – TO 1×07 Bloodletting

 

So … nun ist sie fertig und es gleicht mal wieder eher einer Nacherzählung, als einer Zusammenfassung. 😉 Eigentlich dachte ich, dass ja gar nicht soviel passiert ist, doch beim genaueren Hinschauen gibt es so verdammt viel zu analysieren und zu erzählen.

In der 7. Episode werden neue Allianzen gegründet und alte brechen. Es kommen einige überraschende Geheimnisse heraus und andere Dinge werden ein wenig vernachlässigt.

Cami und Sophie glänzen in dieser Folge mit Abwesenheit und ihre Storyline ist erst einmal unterbrochen, genau wie die von Pater Kieran.
In dieser Folge geht es fast ausschließlich um die Rettung von Hayley und die Folgen aus dem ganzen Schlamassel.
Hayley ist verschwunden und Klaus und Elijah verdächtigen Marcel. Deshalb tauchen sie bei ihm zu Hause auf. Dort läuft gerade im großen Innenhof ein Vampir-Battle. Eine sogenannte „Fight-Night“. Die komplette Vampirarmee ist versammelt, bzw. all die, die Nightwalker sind. Es soll gekämpft werden. Immer zwei gegen einander und wer am Ende gesiegt hat, ist ein Schritt näher am inneren Zirkel von Marcel, und damit auch dem begehrten Tageslichtring näher, den alle Vampire gerne besitzen wollen.
Als die Urvampire auftauchen ist eigentlich klar, wer da der Boss ist. Klaus tötet eine siegreiche Vampirin und Elijah verkündet Marcel, mit ruhiger, doch sehr mächtiger Stimme, wenn er Hayley nicht rausrückt, dann würden sie hier alle, inklusive Marcel töten. (Oh, wie ich mir schon freudig die Hände rieb … 😉 )

 

ELIJAH: “It appears that we’ve interrupted a collection of filthy amateurs. We’ve come here for the girl. Give her to us, or … we kill everyone here. Starting with you.”

Dieser Satz kommt keineswegs als Übertreibung herüber, sondern eher als Fakt. Wieder einmal sagt die Anfangsszene mehr, als man auf den ersten Blick sieht und hört. Beide Urvampire zusammen sind eine absolute Macht, die nicht zu überwinden ist. Ziehen sie gemeinsam an einem Strang so ist keiner vor ihnen sicher.
Und genau das offenbart uns diese Szene. Marcel, der indirekt von den Hexen bis jetzt geschützt wurde, weil sie Elijah und auch Klaus verboten, ihn zu töten, lebt nur noch wegen dieses Abkommens. Doch seit ein paar Stunden ist dieser Deal hinfällig und nun hat sich Marcel auch noch zum absoluten Feind gekrönt. Eigentlich würde seine Vernichtung jetzt anstehen und zwar seine endgültige, und auch die seiner Armee. Deshalb ist es so wichtig, dass die Dinge sich ändern. 😉

 

Und sie ändern sich rasch, denn Marcel versichert den beiden, dass er nur ein „Hallo“ mit Hayley ausgetauscht hätte, mehr nicht. Er weiß nämlich überhaupt nicht, wer das Mädchen ist?! Ihm ging es nur darum herauszufinden, wo die Urvampire leben.
Zu seinem Glück glauben ihm Elijah und Klaus.

 

Eine sehr lustige Szene kommt gleich danach. Elijah und Klaus sitzen ein wenig später an einem Tisch im Innenhof und trinken Whiskey, während Elijah sich über die Vampire um sich herum lustig macht, bzw. abfällig redet. Klaus fügt mit einem Grinsen hinzu, dass er doch wisse, dass alle ihn hören könnten und Elijah antwortet, das wäre ihm völlig egal. Marcel kommt heran und sagt, dass ihm Elijah in einem Sarg besser gefallen hätte. Doch er sagt es humorvoll und teilt den beiden seinen Respekt mit. Er ist sehr höflich, fast schon zu höflich. Und er hat ihnen die Hexe Sabine mitgebracht, die einen Aufspürungszauber sprechen soll. Er sagt, dass er ihnen helfen will, das Mädchen zu finden und dafür wäre es ihm eine Ehre, dass er ihnen einen Zauber schenkt. Sabine wäre der beste Auffinder im ganzen Viertel, versichert Marcel. Wenn sie jemand finden will, dann würde sie es tun.

 

Oh-oh! Elijahs Blick! Hatte doch Sabine ihm nur vor ein paar Stunden weisgemacht, dass niemand Agnes auffinden könnte. Weder sie, noch sonst jemand. Da hat eine Hexe wohl gelogen und Elijah hat es sehr genau registriert. Man sieht der Armen an, dass sie sich mehr als nur unbehaglich fühlt.