Review – TO 1×05 Sinners And Saints

 

In dieser Folge geht es nicht so sehr um Action, sondern um Aufklärung. Nachdem uns die letzte Folge doch mit so manchem Fragezeichen im Gesicht zurückgelassen hat, werden in der 5.ten Folge sehr viele Dinge aufgedeckt und ausführlich erklärt.

Wer ist Davina? Woher stammen ihre Kräfte? Welches Verhältnis hat sie zu Marcel und weshalb lebt sie fast freiwillig auf diesem Dachboden? Und weshalb fürchtet sie so sehr die Hexen? Warum ist Sophie die Anführerin? Und wer zum Teufel ist diese Agnes? Und wer hat Camis Bruder getötet? Und weshalb?

 

Diese Fragen werden alle beantwortet.

Elijahs Stimme aus dem „Off“, der die Zusammenfassung erzählt ist schon wieder göttlich. Er sagt ganz eindeutig, wenn sich Davina als Feind entpuppt, wird er sie stoppen, mit all seiner Macht. Doch zu anfangs hat er, gerade frisch aus dem Sarg entstiegen, indem er einen Sommer lang gelegen hat, ganz andere Probleme. Die Blutgier lässt ihn fast alles vergessen. Verführerisch schlägt Davinas Herz in seinen Ohren und man sieht einen Augenblick sogar seine Augen rötlich werden und die Venen drumherum dunkel. Doch dann hat er sich wieder im Griff. Er nährt sich nicht an Kindern, wie er Davina mitteilt.
Doch die kleine Hexe fordert ihn regelrecht heraus und sticht sich mit einer langen Nadel in den Finger. Ein Blutstropfen hängt an der Spitze der Nadel und sie lässt ihn lockend auf Elijahs Lippen fallen. Ist er jetzt immer noch der Ehrenhafte?

Hier dachte ich, jetzt schnappt er sie und beißt ihr tüchtig in den Hals, aber nein, Elijah ist ganz Gentleman!
Doch Davinas Blut hat anscheinend Superpower, denn dieser eine Tropfen genügt, um aus unserem doch etwas bleichen Urvampir wieder ein hübsches Bürschchen zu machen, Was ihn selbst mehr als nur erstaunt. 😉

 

Sophie, die in letzter Folge mit Abwesenheit glänzte, ist nun auch dabei. Sie wird erst einmal von einem sehr wütenden Klaus geschnappt und in Vamp-Speed zu ihm nach Hause gebracht, wo er ihr nicht nur Vorwürfe macht, weil die Hexen ihn betrogen haben, sondern auch sehr deutlich droht.
Sophie weist die Vorwürfe von sich, immerhin würde sie selbst sterben, wenn Hayley etwas zustoßen sollte. Es gibt Fanatiker in den Hexenreihen und leider hätte Sabine ihnen von ihrer Vision erzählt, die sie von dem Baby hatte. Als Sophie dann diese Vision erzählt, grinst Klaus. Sein ungeborenes Kind soll angeblich die Hexen vernichten und zwar alle!
Musik in den Ohren des Vaters in spe. 😀 („Ich bin gerade übertrieben verliebt in meine Züchtung!“) … ich lag bei diesem Satz lachend unterm Tisch.
Und Rebekahs Aussage, dass sie das „Wunder-Mikaelson-Baby“ beschützen werde, ist auch sehr süß. Von ihr erfährt Sophie, dass Elijah wieder im Rennen ist und mit Davina verhandelt und Sophie lenkt ein, dass sie eventuell ihm ziemlich viel zu sagen hätte. Und ganz langsam rückt auch sie mit der Wahrheit heraus.
Sophie war nämlich nicht immer eine Anführerin der Hexen, eher im Gegenteil. Sophie wollte noch vor 8 Monaten mit der ganzen Hexengemeinde gar nicht viel zu tun haben und war eher auf Partys anzutreffen und war ein ziemlich heißer Feger gewesen.
(Diese Sophie gefiel mir weitaus besser, als die jetzige, die immer so ernst und humorlos ist.)

 

Ihre Schwester war das absolute Gegenteil von ihr. Ernst, konservativ und streng nach den Hexengeboten lebend. Als Sophie nach NO zurückkehrte erfuhr sie, das ein „Harvest“ anstand.

„What the bloody hell is the harvest?“, fragt Rebekah und auch ich.

Ein Harvest ist ein magisches Ritual, das alle 300 Jahre stattfindet und das Band zu der Ahnenmagie verstärken soll. Die Vorfahren würden beruhigt werden und diese würden dann dafür sorgen, dass die Ahnenmagie weiter in die lebenden Hexen fließt. Allerdings wäre das ganze eher ein Mythos gewesen, eine Legende, so wie die Arche Noah. Manche würden daran glauben, manche nicht. Sophie hätte nie daran geglaubt.
Sie wollte es stoppen, doch da sie die Hexengemeinde eher bis jetzt verleugnet hatte, zählte ihre Stimme wenig bei den Alten, die dadurch die Hexengemeinde schützen wollten. Neun junge Mädchen waren ausgesucht worden, darunter auch Sophies 15jährige Nichte Monique, die seit Wochen auf dieses Ritual vorbereitet wurden. Vier davon würden dann für das „Harvest“ benötigt werden.